Der Schäferberg ruft – MOL Cup

TeamEs ist wieder MOL-Cup Zeit! Das erste Rennen – das Hasenrasen haben wir ja leider verpasst (es war an Ostern und alle waren irgendwie weg) – aber wenn der Schäferberg ruft, sausen wir natürlich hin.Wenn am Sonntag der Wecker früh um 5 Uhr morgens klingelt, damit man pünkltich um 8:20 Uhr für ein Radrennen bereit ist, dann muss man seinen Sport schon sehr lieben. Aber das neugeformet Kernteam Luise, Nadine und Conny schreckt das natürlich nicht. Die 3 standen also mit Betreuerin Ann pünktlich und an der Startline auf der Königsallee. Ausgeschrieben war „1 Stunde + 1 Runde“ und das war quasi eine Ansage  für ein flottes Rennen. Schwer zu sagen, auf wie viel Runden das hinauslaufen würde, wir hatten uns so insgeheim auf 6 eingestellt. Am Ende wurden es sieben schnell Runden, die von allen ihr Tribut forderten. Nadine Wie immer im MOL cup werden die Rennen in einem gemischten Feld gefahren, das hat für uns natürlich Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist natürlich, dass wir wirklich richtig mitziehen müssen, um überhaupt im Feld zu bleiben. es ist also ein exzellentes Training. Aber die Nachteile liegen auch auf der Hand: die Gegnerinnen zu erkennen ist manchmal reine Spekulationsarbeit und es geht im Endeffekt nur darum, mitzuhalten, taktische Gestaltungsmöglichkeiten sind Fehlanzeige. Naja auch, gut, dafür ist ein schönes Rennen gleich vor der Tür und in der Regel ist auch sehr gut organisiert.  Die anspruchsvolle, hügelige Rundstrecke verlangt den Fahrer/innen schon einiges ab, wir mussten wirklich ganz schön die Zähne zusammen beißen.

Luise im Kampf um den Anschluss

Luise im Kampf um den Anschluss

Luise war 2 Runden sehr stark in der Spitzengruppe mit dabei und Nadine hat sich nicht unterkriegen lassen und ist das Rennen ordentlich zu Ende gefahren.Conny konnte 3 Runden gut mithalten und fiel dann leider von der Spitzengruppe in ein kleineres Verfolgerfeld zurück. Damit war dann auch der Sieg weg, denn vor ihr war noch eine Fahrerin (Sam Sandten vom Team Radkampf Brandenburg).

Wirklich blöd war es allerdings, dass im folgenden Rennen der Master Sen II auch Frauen am Start waren. So hat sich die ohnehin schon sehr dürre Frauenpräsenz auch noch aufgespalten: 6 Frauen in unserem Rennen und noch mal 5 in dem kurz danach. Das muss nicht sein, hier muss man sich doch einigen können, in welchem Rennen die Frauen denn nun starten sollen. Und auch empörend war, dass alle Mänerkategorien ausführlich geehrt wurden, während die Fauen nicht mal ERWÄHNT wurden. Gut, wir waren nicht viele, trotzdem haben wir ein gutes Rennen abgeliefert. Wenigstens die Erstplatzierte hätte als „beste Frau“ einen Blumenstrauß verdient gehabt. Warum der Veranstalter, in diesem Fall der RC Charlottenburg, das (auch nun schon zum zweiten Mal!) nicht macht, bleibt ein Rätsel.

Bleibt noch ein großes Dankeschön an Frank Keitner für die Fotos und die Unterstützung durch Ann und die Velox-Gang!

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